Die Gründung des Kaninchenzuchtverein I. 71 Hunteburg e.V.


Es wird Zeit eigene Fußspuren zu hinterlassen... (1964 - 1969)


Hier wird ein Kommentar auf Ihr Interesse warten

                                                                 

                                                                                                                          04.05.1964 - 20.04.1969

 

Im Jahr 1964 konnten bereits zum dritten Mal Hunteburger Jungtiere auf der Jungtierausstellung in Melle                                                                  präsentiert werden.

 

Die Rassenvielfalt im Hunteburger Verein war mittlerweile gewachsen. Nicht nur klassische Wirtschafts-

rassen wie z.B Deutsche Riesen, Riesenschecken und weiße Neuseeländer waren vertreten sondern auch

Angora, englische Schecken und Holländer fanden ihren Weg in den Stall. Und die waren gefragt. Ein

Holländer wurde versteigert. Dafür bekam der Jungzüchter Karl-Heinz Zedler vom Kreisverband eine Häsin

der Rasse Perlfeh geschenkt.


Wie bereits in den vergangenen Jahren beteiligen sich die Hunteburger Züchter aktiv an der Allgemeinen

Niedersächsischen Kaninchenschau (ANK) in Osnabrück. Im Jahr 1964 übernimmt der Hunteburger Verein

sogar die Aufgabe der Nachtwache zum Schutz der zahlreichen Rassenkaninchen gegen unbefugtes

Entwenden der wertvollen Tiere.


In diesem Jahr gibt es Turbolenzen hinsichtlich der Bestellung von Preisrichtern zur vereinseigenen

Ausstellung. Einer der gewünschten Preisrichter lehnt es ab in Hunteburg zu bewerten. Grund hierfür ist

der versuchte Bestechungsversuch des Preisrichters durch einen Hunteburger. Der Verein reagiert sofort

konsequent. Dem entsprechenden Züchter wird untersagt auf den folgenden 3 Ausstellung als Aussteller

teilzunehmen. Von einem Vereinsausschuss wird aufgrund der Verdienste des Züchters für den KZV I.71 abgesehen.


Trotzdem ist auch die 4. Vereinsschau wieder ein voller Erfolg gewesen und sorgt für einen zunehmenden Bekanntheitsgrad des Rasse-kaninchenverein I. 71 Hunteburg e.V..


Am Tag seines sechsjährigen Bestehens hat der Hunteburger Verein bereits 40 Mitglieder.


Im Jahr 1965 zeigte sich aber erneut wie konsequent der Hunteburger Verein agiert. Aufgrund eines Fehlverhaltens auf einer Versammlung wird erneut ein Züchter, als auch seine Frau und Kinder aus dem Verein ausgeschlossen. Nachdem sich der Betroffene einige Zeit später schriftlich ausdrücklich für sein Fehlverhalten entschuldigte wurde er auf Beschluss der Versammlung am 05.03.1967 wieder in den Verein aufgenommen.


Am 27. & 28.11. 1965 fand die 5. Vereinsausstellung statt. Wie in den vergangenen Jahren zeigten sich am Ende alle Beteiligten zufrieden mit den Ergebnissen und dem Ablauf.

 

Das Jahr 1966 verlief reibungslos und ohne größere Vorfälle. Die wieder aufgenommen Schulungen am Kaninchen zeigten zunehmend bessere Wirkung und stießen auf reges Interesse. Die Zahl der ausgestellten Kaninchen stieg im Vergleich zu den Vorjahren auf der Vereinsschau erfreulicherweise weiterhin an. Auch im Jahr 1966 übernahm der KZV I.71 erneut die Nachtwache auf der Allgemeinen Niedersächsischen Kaninchenausstellung in Osnabrück. Dieses zeigte deutlich das mittlerweile als hoch anzusehende Vertrauen in die Hunteburger Züchter.


Auch im Jahre 1967 blieb man sich seiner Linie treu. Wer vereinsschädigendes Verhalten zeigt ist bei uns verkehrt. Aufgrund des Beschlusses der Versammlung werden sowohl ein Züchter als auch seine Frau aus dem Verein ausgeschlossen.

 

In diesem Jahr verließen uns auch 3 Mitglieder freiwillig da sie an der Entstehung des Kaninchenzuchtverein in Haldem beteiligt waren. Dieses bedeutet, dass es ohne den Kaninchenzuchtverein Hunteburg maßgeblich an der Entstehung des Haldemer Vereins beteiligt war.

 

Nachdem sich auf den Ausstellungen in den vergangenen Jahren bereits die Qualität der Hunteburger Züchter gezeigt hatte kam die Kreistierschau in Venne gerade recht. Hier konnten die ausgestellten Rassekaninchen erneut überzeugen.


Erstmals fand im Jahr 1967 die Vereinsausstellung früh im November, genauer gesagt am10.& 11.11., statt. Der Aufschwung der letzten Jahre stagnierte was aber wohl weniger am Termin gelegen hat. Wo der Hunteburger Verein aber erneut starkes Engagement zeigte war bei der Beteiligung an der ANK. Erneut konnten nicht nur zahlreiche Tiere ausgestellt werden, sondern auch die Nachtwache übernommen werden.

 

Das Jahr 1968 stand ganz im Zeichen der Bundesschau in Essen. Nachdem der Kreisverband den Verein finanziell bezuschusst hat konnte eine Fahrt organisiert werden. Somit konnten die Hunteburger Züchter erneut anwesend sein.

 

Im November fand die achte Vereinsschau des Hunteburger Vereins statt. Die Ergebnisse und der Gesamteindruck waren durchweg positiv was auch bei 241 ausgestellten Tieren verständlich ist. Auf der Allgemeinen Niedersächsischen Kaninchenausstellung übernahm der KZV I.71 mittlerweile schon traditionell die Nachtwache.